Podiumsdiskussion der BürgermeisterkandidatInnen

Podiumsdiskussion Bürgermeisterwahl Inzing 19 02 2016
Der Kulturverein Inzing organisiert in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Demokratiebewußtseins in Inzing eine Podiumsdiskussion mit allen BürgermeisterkandidatInnen.

Die Podiumsdiskussion findet am Freitag, den 19. Februar 2016 um 19:30h im Mehrzwecksaal der Volksschule statt. Zur Diskussion werden alle BürgermeisterkandidatInnen eingeladen:
– Josef Walch (Aktives Inzing)
– Renata Wieser (JUF)
– Armin Saxl (SPÖ Inzing)
– Michael Hurmann (Für Inzing)

Die Diskussion leitet Dr. Reinhold Gärtner (Politikwissenschaft, Universität Innsbruck).

Der Kulturverein Inzing veranstaltet diese Diskussion wieder, nachdem bereits vor der letzten Gemeinderatswahl eine ähnliche Veranstaltung (damals im Rahmen des Projekts „Radio Enterbach“) gestaltet wurde. Auch diesmal wird die Diskussionsrunde von einer neutralen, fachkundigen Person geleitet und auf Radio Freirad (106,2 MHz, www.freirad.at) live übertragen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative Inzing wählt

KulturTon

Out of Innsbruck – Inzinger machen Wege.

Ein 500 Jahre altes Haus, in dem einst der Wegmacher des kleinen Dorfes Inzing wohnte, wandelt sich zum zeitgenössischen Kunst- und Kulturzentrum. Für einen Abend lässt der Verein für Kultur Inzing diese Utopie Wirklichkeit werden, wenn Performancekunst mit dem örtlichen Männerchor kollidiert. Ein Mockumentary über das verfallene Wegmacherhaus als neues Kulturzentrum macht die Verwirrung der Inzinger perfekt.

Hier gehts zur Sendung:  KulturTon

Wege machen

Vor Ort – so das Motto 2015 für die von der Plattform Tiroler Kulturinitiativen (tki) geförderten Projekte. Der Verein für Kultur Inzing hat dafür mit vier anderen Inzinger Vereinen einen Abend zum Thema “Wege machen” konzipiert und mit dieser Zusammenarbeit etwas ganz Neues geschaffen.

Flyer Wege Machen 1

Nachspüren und vortasten

Auf einem Kulturwanderweg vom denkmalgeschützten aber baufälligen Wegmacherhaus im Dorfzentrum aus erlebt das Publikum verschiedenste Zugänge zum Thema. DasChronikteam spürt mit einer Ausstellung den einstigen Wegmachern, anderen Bewohnern des Wegmacherhauses und dem ehemaligen Dorfkern nach, derKameraclub Inzing nähert sich dem Thema photographisch mit Diaprojektionen (Musik:Andreas Mathoy). Auf Einladung der Dorfbücherei Inzing nimmt die junge Performancekünstlerin Michaela Senn (gemeinsam mit: Christa Pertl) im Wegmacherhaus die Schwingungen aus 500 Jahren auf und tastet sich in ihren Texten damit voran, der Männerchor Friedrichslinde versucht Ähnliches mit der Uraufführung eines Auftragswerks von Martin A. Schmidt. Der Verein für Kultur Inzing zeigt in der Kurzdoku „Kultur.Dorf.Inzing“ die Bedeutung von zeitgenössischer Kultur im Dorf auf.

Der genre- und raumübergreifende Abend führt auf verschiedenen Stationen vom Wegmacherhaus zum 10er-Haus und zurück rund um das Gemeindeamt. Das Publikum ist eingeladen im Dorfkern zu flanieren und eine einzigartige Vernetzung vieler Kulturvereine zu erleben.

Samstag, 26. 09. 2015 Beginn: 20:00

Ort: vor dem Wegmacherhaus, Kohlstatt 5, Inzing

Eintritt frei

Flyer Wege Machen 2

Abschlussfest 20 Jahre Verein für Kultur Inzing

Das Wetter hat gehalten, beim Erzählcafé mit dem aktuellen Obmann Michael Haupt und dem früheren Obmann Georg Oberthanner (Moderation: Brigitte Scott) kamen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Kulturarbeitsstrategien zur Sprache. Lieber öfter Einzelveranstaltungen oder größere Projekte in längeren Abständen? Was lockt mehr Publikum an? Was verankert den Kulturverein als Anlaufstelle für Kulturinteressierte jenseits der Traditionsvereine besser im Dorf? Allen Strategien gemeinsam und seit 20 Jahren ein Manko ist das schwache, um nicht zu sagen fehlende Angebot an geeigneten Räumen. Könnte ein saniertes Wegmacherhaus hier Abhilfe schaffen?

Im Anschluss spürten die Burma Shaves den Songs von Tom Waits auf originelle Weise nach.

Um 22 Uhr war es dunkel genug für Philipp Umek und Andi Mathoy, um Dias aus vielen vergangenen Sommern unbekannter Menschen zu zeigen und sie mit ihrem ganz persönlichen Sommer-Sound zu unterlegen. Philipp Umek an elektronischen Klangerzeugern, Andi Mathoy an der Elektronikbratsche – beide live und spontan. David Koppensteiner beschrieb das Klangerlebnis so:

“Ich hatte noch den Blues der Burma Shaves in den Beinen, als mich die fulminante Klangwelt von Philipp und Andy zentral ins mandelförmige Bewußtsein traf. Die Bilder hatten ihre eigene Macht über das visuelle Geschehen. Doch die musikalische performance zog wohl einen Gutteil der Aufmerksamkeit auf sich; zurecht: sie war ein Meisterwerk an elektrisch-elektronischer Experimentalmusik.”

Vorankündigung der nächsten Veranstaltungen

Mittwoch 2. Juli 2014, Filmabend mit Podiumsdiskussion im 10er Haus

Im 10’er Haus findet die Filmvorführung mit der Kurzdoku „Wegmacherhaus“ und dem Kurzspielfilm „Kaltstart“ statt. Eingebettet darin ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wegmacherhaus“ und „Kulturarbeit am Land“ mit Benedikt Erhard (Kulturabteilung, Land Tirol), Bgm. Kurt Heel, Armin Saxl (Kulturausschuss Inzing), Hans Oberlechner (MuKu St. Johann) und Magdalena Dreschke (Premierentage). Moderation: Markus Schennach (FREIRAD).

Beginn des Abends ist um 19 Uhr

Sonntag 6. Juli 2014, Abschlußfest – Gemeindeamt

Beginn ebenfalls um 19 Uhr

mit einem Erzählcafé zum Verein für Kultur Inzing, einem Konzert von „The Burma Shaves“ (Tom Waits-Interpretationen) und einer Liveimprovisation von Philipp Umek (Laptop) und Andreas Mathoy (Bratsche) zu anonymen Dias.
Beide Veranstaltungen wieder bei freiem Eintritt!

Des weiteren möchten wir auf die Hörstation am hinteren Eingang des Wegmacherhauses erinnern. Dort wird derzeit das gesamte Programm von Radio Enterbach wiederholt und kann, auf den vorbereiteten Sitzgelegenheiten, genossen werden.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Programmfolder 20 Jahre KI

Lesung im Café Wintergarten

Mittwoch, 25. Juni 2014,

An diesem Abend kamen zwei Kunstschaffende nach Inzing zurück, die hier als sehr junge Menschen bereits Erfolge feiern konnten.

2006 nahm Esther Strauß an dem vom Verein für Kultur Inzing ins Leben gerufenen Jugendliteraturwettbewerb teil, der in dem Jahr Kurzhörspiele prämierte. An der Begründung der Jury hat sie am meisten gefreut, dass ihr Text als “künstlerischste Einreichung” bezeichnet wurde, denn da hatte sie bereits ein Studium an der Kunstuni in Linz begonnen, Schwerpunkt Malerei. Wichtig war ihr auch, als so junger Mensch ernst genommen zu werden. Ihr Siegertext “Dinkelbrot mit Käse und Gurken” wurde vom ORF Tirol produziert und gesendet.
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