Dos and Don’ts im Arabischen Raum – Ein Vortrag mit Diskussion

Vortrag: Dr. Adel El Sayed

Moderation: Mag. Michael Haupt (Initiative Minderheiten)

Über Missverständnisse in der Begegnung
zwischen AraberInnen und EuropäerInnen

Mittwoch, 31. Mai 2017
20 Uhr
Volksschule Inzing
Mühlweg 12

Mit den großen Fluchtbewegungen seit Mitte 2015 sind vor allem Menschen aus dem arabischen Raum nach Europa gekommen. Doch was wissen wir über die erlernten und gängigen Verhaltensmuster etwa in Syrien oder dem Irak? Der Vortrag von Adel el Sayed ist ein Versuch diese Verhaltensmuster zu beschreiben und erklären, um so Missverständnissen entgegenzuwirken, die häufig Grundlage von Vorurteilen werden. In der anschließenden Diskussion kann und soll über eigene Erfahrungen gesprochen werden.

Dr. Adel El Sayed ist 1953 in Alexandria (Ägypten) geboren und lebt seit 1981 in Innsbruck. Studium der Politikwissenschaft, Pädagogik, Spanischen Literatur sowie Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck. Publikationen und Vorträge über Religion und Gesellschaft im Nahen Osten, Palästina/Israel sowie über Bruno Kreisky im arabischen Raum. Lektor an verschiedenen Instituten der Universität Innsbruck (Politikwissenschaft, Sprachwissenschaft, ISI). Obmann der (ISG) Innsbrucker Sprachwissenschaftlichen Gesellschaft. Aktivist bei der Friedens-, Erneuerungs-, Reformbewegung im arabischen Raum.

Eine Veranstaltung von Haus der Begegnung und Initiative Minderheiten in Kooperation mit Freundeskreis Flüchtlinge Inzing, Pfarre Inzing und Verein für Kultur Inzing.

Flyer Dos and Don’ts

anna|lügt

anna|lügt

fotografie revisited

Der Fotografie haftete lange Zeit der Schein einer dokumentarischen Wahrheit an. Und doch bildet sie nur Ausschnitte aus Zeit und Raum ab. In der Ausstellung anna|lügt spürt der Kulturverein Inzing kleinere und größere Manipulationen auf und erweitert den fotografischen Horizont.

Die analogen Fotografien von Michael Haupt wurden durch verschiedene Techniken bzw. Medien rekontextualisiert: Peter Plattner bedruckte Papier im Linoldruckverfahren, in einem anschließenden Schritt wurde lichtempfindliche Fotoemulsion aufgebracht und das Papier im herkömmlichen analogen Verfahren belichtet und entwickelt (Serie „Krieg“). Manuel Sailer kolorierte die Bilder der Serie „Konsum“ per Hand und fügte den schwarz/weiß-Fotografien farbliche Akzente hinzu. In einer Soundinstallation von Philipp Umek werden Themen der Ausstellung audiotechnisch aufgearbeitet und in vier Hörstationen in den Raum gebracht.

Die BesucherInnen sind eingeladen sich in einer Installation interaktiv und spielerisch mit den Themen „krieg – arbeit – konsum – natur“ auseinanderzusetzen und bestimmen beispielsweise den Filmschnitt des nichtlinearen Filmexperiments „carsharing. brennero|inzing“ mit.

 Eröffnung: Samstag, 11. März, 19 Uhr

alte Apotheke Inzing,

Bahnstraße 4a

6401 Inzing

geöffnet von 12.3. bis 26.3., Mo, Mi, Fr 18 bis 20 Uhr

Finissage: Sonntag, 26. März, 20 Uhr

Konzert mit Jo Stöckholzer

carsharing. brennero|inzing (ca. 13 min, AT 2017)

Ein Film von Holger Budin, Michael Haupt und Philipp Umek

mit: Michael Haupt, Alexandra Koblowsky, Christian Leiß, Peter Plattner, Markus Schennach, Michaela Senn.

Den Flyer zur Veranstaltung gibts hier.

Abschlussfest 20 Jahre Verein für Kultur Inzing

Das Wetter hat gehalten, beim Erzählcafé mit dem aktuellen Obmann Michael Haupt und dem früheren Obmann Georg Oberthanner (Moderation: Brigitte Scott) kamen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Kulturarbeitsstrategien zur Sprache. Lieber öfter Einzelveranstaltungen oder größere Projekte in längeren Abständen? Was lockt mehr Publikum an? Was verankert den Kulturverein als Anlaufstelle für Kulturinteressierte jenseits der Traditionsvereine besser im Dorf? Allen Strategien gemeinsam und seit 20 Jahren ein Manko ist das schwache, um nicht zu sagen fehlende Angebot an geeigneten Räumen. Könnte ein saniertes Wegmacherhaus hier Abhilfe schaffen?

Im Anschluss spürten die Burma Shaves den Songs von Tom Waits auf originelle Weise nach.

Um 22 Uhr war es dunkel genug für Philipp Umek und Andi Mathoy, um Dias aus vielen vergangenen Sommern unbekannter Menschen zu zeigen und sie mit ihrem ganz persönlichen Sommer-Sound zu unterlegen. Philipp Umek an elektronischen Klangerzeugern, Andi Mathoy an der Elektronikbratsche – beide live und spontan. David Koppensteiner beschrieb das Klangerlebnis so:

“Ich hatte noch den Blues der Burma Shaves in den Beinen, als mich die fulminante Klangwelt von Philipp und Andy zentral ins mandelförmige Bewußtsein traf. Die Bilder hatten ihre eigene Macht über das visuelle Geschehen. Doch die musikalische performance zog wohl einen Gutteil der Aufmerksamkeit auf sich; zurecht: sie war ein Meisterwerk an elektrisch-elektronischer Experimentalmusik.”

Vorankündigung der nächsten Veranstaltungen

Mittwoch 2. Juli 2014, Filmabend mit Podiumsdiskussion im 10er Haus

Im 10’er Haus findet die Filmvorführung mit der Kurzdoku „Wegmacherhaus“ und dem Kurzspielfilm „Kaltstart“ statt. Eingebettet darin ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wegmacherhaus“ und „Kulturarbeit am Land“ mit Benedikt Erhard (Kulturabteilung, Land Tirol), Bgm. Kurt Heel, Armin Saxl (Kulturausschuss Inzing), Hans Oberlechner (MuKu St. Johann) und Magdalena Dreschke (Premierentage). Moderation: Markus Schennach (FREIRAD).

Beginn des Abends ist um 19 Uhr

Sonntag 6. Juli 2014, Abschlußfest – Gemeindeamt

Beginn ebenfalls um 19 Uhr

mit einem Erzählcafé zum Verein für Kultur Inzing, einem Konzert von „The Burma Shaves“ (Tom Waits-Interpretationen) und einer Liveimprovisation von Philipp Umek (Laptop) und Andreas Mathoy (Bratsche) zu anonymen Dias.
Beide Veranstaltungen wieder bei freiem Eintritt!

Des weiteren möchten wir auf die Hörstation am hinteren Eingang des Wegmacherhauses erinnern. Dort wird derzeit das gesamte Programm von Radio Enterbach wiederholt und kann, auf den vorbereiteten Sitzgelegenheiten, genossen werden.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Programmfolder 20 Jahre KI

Lesung im Café Wintergarten

Mittwoch, 25. Juni 2014,

An diesem Abend kamen zwei Kunstschaffende nach Inzing zurück, die hier als sehr junge Menschen bereits Erfolge feiern konnten.

2006 nahm Esther Strauß an dem vom Verein für Kultur Inzing ins Leben gerufenen Jugendliteraturwettbewerb teil, der in dem Jahr Kurzhörspiele prämierte. An der Begründung der Jury hat sie am meisten gefreut, dass ihr Text als “künstlerischste Einreichung” bezeichnet wurde, denn da hatte sie bereits ein Studium an der Kunstuni in Linz begonnen, Schwerpunkt Malerei. Wichtig war ihr auch, als so junger Mensch ernst genommen zu werden. Ihr Siegertext “Dinkelbrot mit Käse und Gurken” wurde vom ORF Tirol produziert und gesendet.
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